NetMan for Schools FAQ

Häufig gestellte Fragen und die Antworten darauf rund um NetMan for Schools

NetMan for Schools ist eine Pädagogische Oberfläche, die es dem unterrichtenden Lehrer gestattet, die Windowsumgebung der Schüler (verfügbare Programme, Verzeichnisse und Dateien, Internetberechtigung usw.) während des Unterrichts den pädagogischen Erfordernissen anzupassen. Dabei gewährleistet das Klassenraumkonzept, dass alle Einstellungen nur im jeweiligen Klassenraum gelten und sofort wirksam werden. Die durch die Pädagogische Oberfläche vermittelte Kontrollsicherheit vermittelt auch nicht EDV-erfahrenen Lehrern Handlungskompetenz in einer EDV-Umgebung.

Darüberhinaus bietet NetMan den Administratoren vielfältige Arbeitserleichterungen bei der Verwaltung von Rechnern und Benutzern (Schüler- und Lehrerkonten) und Anwendungen: NetMan stellt ein mächtiges Anwendungsmanagementsystem mit vielen zusätzlichen Funktionen (Installationshilfen, Sicherheitsmechanismen, Protokollierung von Benutzeraktivitäten, leistungsfähige statistische Auswertungen, Lizenzkontrolle u.v.m.) zur Verfügung.

Sehr geringe!

Die Lehrer müssen die Klassenraumsteuerung von NetMan for Schools verstehen und Grundkenntnisse in der Bedienung von Windows und den verwendeten Anwendungen haben. Die Anforderungen an die Kenntnisse Administratoren des Systems sind allerdings höher zu veranschlagen. Wie bereits oben dargestellt, sind die Administratoren allerdings auch von vielen anderen zeitfressenden Aufgaben befreit (Installation von Anwendungen auf allen Rechnern, „Kampf’ mit dem einzelnen Arbeitsplatzrechner).

Microsoft Windows ist das verbreitetste Betriebssystem.

Die Masse der Anwendungen ist für dieses Betriebssystem geschrieben und Schüler und Lehrer kennen dieses Betriebssystem in der Regel bereits. Microsoft Terminalserver gewährleistet den Betrieb dieser Anwendungen, ohne andere Betriebssysteme (Linux, macOS) auszuschließen, da ein Zugriff auf Windowsanwendungen über Terminalserver gewährleistet ist. Überdies können durch den Einsatz dieser Technologie die Pflegbarkeit und Kosten des Gesamtsystems drastisch gesenkt werden. Preiswerte und wartungsarme (Thin Clients) oder bereits veraltete vorhandene Endgeräte können problemlos eingesetzt werden. Wir sind überzeugt: Ohne diese Technologie ist ein EDV-Einsatz in Schulen, der nicht auf einige wenige EDV-Räume begrenzt ist, langfristig weder finanzierbar noch organisierbar.

Ja!

Mit Hilfe der Terminalservertechnologie ist es möglich, Zugriffe auf Anwendungen performant über ein Funknetz zu realisieren. Bei der Übertragung bewegter Bilder (Filmsequenzen) gelten die derzeitigen Beschränkungen für Funknetze auch bei Einsatz der Terminalservertechnologie, da die permanenten Veränderungen der Bildpunkte ähnlich hohe Netzwerklast erzeugen wie herkömmliche Zugriffsmethoden.

Extrem hoch, wenn leistungsfähige Server in einem schnellen Netzwerk (100 MB) eingesetzt werden (ca. 40 bis 50 parallele Benutzer pro Server). Auf Serverseite darf beim Einsatz der Terminalservertechnologie auf keinen Fall gespart werden.

Aktuelle Windows-Anwendungen sind standardmäßig kompatibel mit der Installation auf einem Terminalserver (Remote-Desktop-Session-Host). Beim Einsatz von Schulsoftware sollte darauf geachtet werden, dass diese Terminalserver unterstützt oder netzwerkfähig ist.

Effekte oder Erfahrungen bezüglich einer eingeschränkten Unterstützung bei der Sound-Ausgabe und Video-Unterstützung auf Server vor der Version MS Windows 2012R2 gehören der Vergangenheit an. Eine lückenlose und ruckelfreie Sound- und Videoübertragung ist heute sichergestellt über neue, kompatible Technologien der Hardware-Hersteller sowie mit der RemoteFX-Technologie von Microsoft.

Es existieren einige sehr alte Anwendungen, bei denen eine bloße Installation nicht ausreicht. Hier kann aber oft durch individuelle Konfiguration die Lauffähigkeit erreicht werden. Die Details dazu halten wir in einer Datenbank vor (knowledge data base). Bei völlig unbekannten Programmen kann ein Test zuvor in einer Testumgebung ratsam sein.

Häufig wird sogar der Einsatz von CAD-Anwendungen, wie z.B. Solid Edge oder Auto CAD (in Schulen sehr verbreitet), wegen der Vorteile einer einfacheren Zugriffsstruktur, auf zentralen Terminalservern bevorzugt. Technisch ist das unproblematisch. Wer die Last vom Server oder aus der Server-Farm nehmen möchte, kann über die Verlagerung der CAD-Arbeitsplätze auf dezentrale Rechner nachdenken. NetMan for Schools unterstützt eine parallele Infrastruktur von PCs und Terminals in sogenannten Mischumgebungen.

Ja, dies ist ausgeschlossen.

Der Internetzugang kann ad hoc gesperrt und freigegeben werden. Den Schülern kann während des Unterrichts der Aufruf definierter Websites gewährt werden, die ausschließlich genutzt werden können. Websites können vom Lehrer zentral aufgerufen werden und beendet werden. Es kann aber auch ein Browser mit allen Bedienelementen erlaubt werden, der das Surfen gestattet. Alle Einstellungen können für einzelne Schüler, Schülergruppen oder den gesamten Klassenraum vorgenommen werden.

NetMan ist entstanden als Anwendungsmanagementsoftware in CD-ROM Netzwerken und enthält vielfältige Funktionen zur Integration solcher Anwendungen. NetMan ist vom gleichen Hersteller wie „Virtual CD“, des weltweit führenden CD-ROM-Emulators. NetMan und Virtual CD sind aufeinander abgestimmt. Virtual CD für Terminalserver erweitert Ihren Terminalserver um die Funktion eines CD-Servers ohne weitere Hardwarekosten.

NetMan for Schools wird in mehr als 450 Schulen im deutschsprachigen Raum eingesetzt und eignet sich für nahezu jede Schulform und –größe. NetMan for Schools kann individuell auf den Bedarf jeder Schule angepasst werden.

Prinzipiell kann ein einzelnes zentrales System beliebig weit ausgebaut werden, wenn die basierenden Netzwerkstrukturen dies ermöglichen. In unserem derzeit größten Netzwerk greifen 1400 Schulstationen auf NetMan for Schools zu. 25 Terminalserver stellen Anwendungen zur Verfügung. Schüler und Lehrer greifen von zu Hause auf das Schulnetz zu.

Selbstverständlich wird NetMan for Schools auch in kleineren Umgebungen eingesetzt in denen z.B. ein bis zwei Klassenräume mit 20 oder 30 Arbeitsstationen betrieben werden.

NetMan for Schools eignet sich somit für kleine, mittlere und große Umgebungen sowie für jede Schulform.