NetMan for Schools im lokalen pädagogischen Netzwerk

Das gesamte pädagogische Netzwerk vor Ort in der Schule — NetMan for Schools im Terminalserver-Betrieb

Bis vor kurzem bestand das typische Vorgehen zur Beschaffung von Schul-IT aus dem einmaligen Bereitstellen von Budget, mit dem möglichst günstig Hard- und Software angeschafft wurde. Entstehende Folgekosten für Schulung, Support und Wartung wurden dabei oftmals gar nicht oder nur in geringem Maße berücksichtigt.

Mittlerweile setzt auch hier ein Umdenken ein: Schulträger planen entsprechende Budgets für diese Kostenblöcke ein – mit dem Effekt, dass die Höhe und der Umfang der entstehenden Folgekosten bereits bei der Kaufentscheidung berücksichtigt werden. Genau an diesem Punkt kann Server Based Computing einige seiner Stärken ausspielen, da in mehreren Bereichen massive Einsparungen im Vergleich zu traditionellen Infrastrukturen möglich sind.

Alle(s) auf den Server

Die Anwendungsprogramme werden statt auf den Endgeräten auf dem Terminalserver installiert. Durch die Verlagerung der Anwendungen vom Endgerät auf den Server sinken die Anforderungen an die Client-Hardware beträchtlich. Dies hat positive Effekte sowohl auf die Administrierbarkeit der Geräte, als auch auf die Pläne zur Beschaffung von Hardware.

Herr Franz Foltz, Schulleiter
Berufskolleg Eifel, Kall

Hardwarekosten

Durch die Verlagerung der Anwendungen vom Endgerät auf den Server sinken die Anforderungen an die Client-Hardware beträchtlich. Dies hat mehrere positive Effekte: So können statt neuer PCs zukünftig kostengünstige und langlebige Thin Clients beschafft werden. Durch die Reduzierung auf das Wesentliche (Thin Clients verfügen über keine beweglichen und somit fehleranfälligen Teile) sinken nicht nur die Beschaffungskosten, sondern es steigt auch gleichzeitig die Investitionssicherheit. Während ein handelsüblicher PC bereits nach 3 Jahren in der Regel ‚abgeschrieben‘ ist und ausgetauscht werden muss (defekt, veraltete Hardware, hoher Wartungsaufwand), lassen sich Thin Clients mind. 5 Jahre (z.T. sogar deutlich länger) nutzen. Dabei sind weitere messbare Vorteile wie der geringere Energieverbrauch (siehe auch Punkt 3) und nicht quantifizierbare positive Effekte wie die Platzersparnis, das geringe Diebstahlrisiko und die gegen Null tendierende Geräuschemission noch gar nicht berücksichtigt.

Gesamtkosten pro Gerät

Die Kosten beziehen sich auf die Kosten pro Gerät inkl. einem Server und bei 35 Endgeräten über einem Zeitraum von fünf Jahren.
Quelle der Daten: Fraunhofer Institut UMSICHT im Auftrag der IGEL Technology GmbH

Energiekosten

Nicht erst seit dem Start der Energiewende spielt das Thema Energiekosten in der öffentlichen Wahrnehmung eine stetig wachsende Rolle. Während es heute bei sogenannter „weißer Ware“ bereits üblich ist, auf den Energieverbrauch zu achten, spielt dieses Thema bei der IT-Kaufentscheidung oftmals noch keine ausschlaggebende Rolle.

Bei näherer Betrachtung wird jedoch schnell deutlich, welches Kostensenkungs-Potential der Bereich Energiekosten bietet. In der folgenden Grafik wird exemplarisch die Differenz zwischen einer klassischen IT-Infrastruktur und einer Thin Client- bzw. Terminalserver-Umgebung deutlich gemacht. Schon im ersten Jahr sind dabei massive Kostensenkungen möglich. In der Berechnung wurde der zusätzliche Verbrauch durch die benötigten Terminalserver bereits berücksichtigt, um einen objektiven Vergleich zu ermöglichen.

Energiekosten (inkl. Server)

Als Grundlage dienen für die Berechnung dienen:
IGEL UD3 (16W/8h Betrieb), Standard PC (90W/8h Betrieb), Standard Server (250W/24h Betrieb) | 50 Benutzer pro Server, 25ct pro KWh, 200 Tage pa.